Die Wichtigkeit des Erdmagnetfeldes für alle Lebewesen

Auf unserer Erde wirkt ein natürliches Magnetfeld, welchem alle Lebewesen auf der Erde ausgesetzt sind. Ohne dieses Erdmagnetfeld könnte kein Leben auf der Erde existieren.

Viele Tierarten haben einen „magnetischen Richtungssinn“ entwickelt. Diese Lebewesen können aus der Dichte und der Richtung der Feldlinien den jeweiligen geographischen Ort bestimmen. Um diesen Richtungssinn zu erforschen, befassten sich Tierbiologen intensiv mit dem Orientierungssinn von Brieftauben. Sie fanden heraus, dass Brieftauben nach einem Magnet-Kompass-Kurs fliegen, wenn eine Orientierung nach der Sonne und den Sternen nicht möglich ist.

Auch in der Botanik konnte die Wirkung von Magnetfeldern auf pflanzenphysiologische Prozesse nachgewiesen werden. In einem Magnetfeld, welches 4.000-mal stärker war als das natürliche Erdmagnetfeld, wuchsen Pflanzen schneller als in normaler Umgebung.

Als nach den ersten Weltraumflügen die Astronauten schwere Gesundheitsschäden aufwiesen, sprach man von der "Weltraumkrankheit", welche durch ein fehlen des natürlichen Erdmagnetfeldes hervorgerufen wurde. Seitdem die NASA Magnetfeldgeneratoren zur Erzeugung eines künstlichen Magnetfeldes in die Raumkapseln einbaute, traten keine Gesundheitsschäden mehr auf.